Fraunhofer Innovationscluster - Future Security BW
Forschungsprojekte
Schutz kritischer Infrastrukturen
| AISIS www.aisis-innovation.org |
Automatisierte Informationsgewinnung und Schutz kritischer Infrastrukturen im Katastrophenfall.
Zum Schutz von Bauwerken der kritischen Infrastruktur (hier: Tunnel) soll ein Lagebewertungssystem entwickelt werden, das mit Hilfe von Funksensorik eine
Optimierung der Einsatzkoordination ermöglicht. Die Strukturkomponenten des Tunnels werden durch den Einsatz hochfester Betone und dynamisch effizienter
Verbindungen gegen Explosionsbelastung ausgelegt. Gefördert vom BMBF. |
SKRIBT |
Schutz kritischer Brücken und Tunnel im Zuge von Straßen. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist für Mobilität und Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar. Brücken und Tunnel sind besonders gefährdet. SKRIBT identifiziert Bedrohungsszenarien und entwickelt geeignete Schutzmaßnahmen, deren Wirksamkeit zum Schluss des Projekts an ausgewählten Bauwerken demonstriert werden soll. Gefördert vom BMBF. |
BLASTWALL |
Im Rahmen des EU-Craft-Projekts (FP6) wird ein integriertes Verstärkungssystem von Mauerwerkswänden mit Fenstern entwickelt. Das System erreicht stark erhöhten Explosionsschutz und wird als fertiges Produkt für die Nachrüstung von exponierten Gebäuden in dichter urbaner Bebauung angeboten. Zusammen mit dem Produkt werden Ingenieurverfahren zur Auslegung für verschiedene Konfigurationen und Lastfälle entwickelt. |
Fluss |
Flughafen Sicherungssystem. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wird die Entwicklung eines integrierten umsetzungsreifen Sicherheitsmanagementkonzeptes für Flughäfen angestrebt. Es wird
geplant, Forschungs- und Innovationsansätze für passive bauliche Schutzmaßnahmen für Handlungsfelder im Bereich der konventionellen Bedrohung bereitzustellen. Die
Kosten/Wirksamkeit der angedachten Maßnahmen werden innerhalb eines zu entwickelnden risikobasierten Ansatzes bewertet.
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Detektion und Identifikation von Explosivstoffen und
biologischen Substanzen
| EXAKT | Echtzeitnahe Spurenanalyse von luftübertragenen chemischen Kampfstoffen und Explosivstoffen Vor dem Hintergrund eines gestiegenen Bedrohungspotenzials durch Anschläge mit Explosivstoffen oder dem Einsatz von chemischen Kampfstoffen soll ein neues Detektionsverfahren für diese Stoffarten entwickelt werden. Dabei wird die echtzeitnahe Analyse von hochtoxischen oder gefährlichen Substanzen in der Luft mit Hilfe eines neuartigen Flugzeit-Massenspektrometers (TOF) erfolgen. Dank eines ebenfalls neuartigen Messsystems werden zwei unterschiedliche Schlüsselapplikationen zur Gefahrstofferkennung bearbeitet: 1. die Erkennung von chemischen Kampfstoffen und 2. die Erkennung von Explosivstoffen in der Luft.
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IRLDEX |
Infrarot-Laser gestützte abbildende Detektion von Explosivstoffen Mit diesem Projekt reagiert der Verbund auf die bisher fehlende Möglichkeit einer berührungslosen Nah- und Ferndetektion von explosiven Gefahrstoffen. Hierbei soll ein neues mobiles Sensorkonzept in Form eines praxistauglichen spektroskopischen, auf MIR-QCL-Modulen basierenden Detektionsverfahrens realisiert werden, das sowohl konventionelle als auch neuartige Explosivstoffe erkennt. In einem zweiten Schritt soll dieses Verfahren durch den Einsatz einer MIR „focal plane array“ Kamera zu einem abbildenden Detektionsverfahren mit nachgeschalteter Bildverarbeitung erweitert werden, das in komplexere Multi-Sensor-Plattformen integriert werden kann.
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OFDEX |
Optische Ferndetektion von Explosivstoffen Die Fraunhofer Initiative ‚OFDEX’ hat die technische Herausforderung angenommen, Messsysteme für die Ferndetektion von Explosivstoffen zu entwickeln, die beispielsweise für die Identifizierung von Selbstmordattentätern zentral ist. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit testen die beteiligten Partner verschiedene spektroskopische Verfahren zur Ferndetektion von Explosivstoffen über große Entfernungen (10m bis 50m) sowie die Möglichkeit, Explosivstoffe in der Gasphase oder durch Adsorption an Oberflächen nachzuweisen. Die Arbeiten konzentrieren sich zum einen auf den MIR-Bereich (Transmission und diffuse Reflektion), zum anderen auf die Raman-Spektroskopie im UV-Wellenlängenbereich.
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Systemintegration
| AquaBioTox | Onlinefähige Trinkwasserüberwachung auf Grundlage eines biologischen Breitbandsensors mit automatischer Bildauswertung Wassernetze sind einer
Gefährdung durch Verunreinigungen ausgesetzt, wobei insbesondere die Trinkwasserversorgung ein potenzielles Terror-Angriffsziel darstellt. Im Rahmen des Projekts
wird für die frühzeitige Erkennung von Kontaminationen ein onlinefähiges Testverfahren entwickelt, das Bioindikatoren und Bildauswertungsverfahren kombiniert,
anders als herkömmliche Verfahren sehr schnell und zuverlässig reagiert und einfach in der Bedienung und günstig in der Anschaffung ist.
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REX |
Infrarot-Laser gestützte abbildende Detektion von Explosivstoffen Risikogesteuerte Umfeldexploration für Sicherheitsaufgaben Angesichts wachsender Bedrohung durch politisch oder kriminell motivierte Gewalttaten steigt die Nachfrage nach technischen Hilfsmitteln zur frühen Erkennung sich anbahnender Gefährdungsereignisse. Während die Sensorik schon relativ weit entwickelt ist, gilt es jetzt, eine ineffiziente Datenflut zu vermeiden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines mathematischen Konzepts zur intelligenten Erhebung von Daten und die Umsetzung in ein Software-Tool zur Risikobewertung von Umfeldern. |
ILOV |
Intelligentes sicherndes Lokalisierungsystem für die Ortung und Bergung von Verschütteten Eine sichere und schnelle Rettung von Menschen bei
Schadensereignissen erfordert eine schnelle Alarmierung und Koordinierung von Spezialkräften, eine gezielte Analyse der Schadensereignisse und technische
Spezialausrüstung. ILOV erforscht technische, rettungsmedizinische, juristische und sozialgesellschaftliche Aspekte der Rettung von Menschen und entwickelt hierfür
Lösungen.
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SIMSECUR |
Das Ziel ist die Entwicklung und Erprobung einer Simulationsplattform für ein virtuelles Sicherheitsportal, das in kritischer Infrastruktur zum
Einsatz kommt. Die eingesetzte Sensorik umfasst z. B. Kameras für die Erfassung biometrischer Daten oder Drucksensoren zur Erfassung von Explosionsereignissen. Die
Simulationsplattform dient der Durchführung »virtueller Erprobungstests« der zu entwickelnden Sensoren zum Zweck der Optimierung.
Gefördert vom BMBF. |
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Sicherheit & Gesellschaft
| SiFo-Dialog | Fachdialog Sicherheitsforschung: Beratende Stelle
Das Projekt kartographiert die bisher sehr punktuell ansetzende Begleitforschung in den Bereichen Geistes-, Sozial-, Rechts-, Verhaltens- und
Wirtschaftswissenschaften mit dem Ziel, die Fachdialoge zunächst miteinander und schließlich mit technologischen Innovationsprojekten zu verbinden. Dieser Dialog
zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren - von der Wissenschaft über Industrie und Endnutzer bis zu den Bürgerinnen und Bürgern - ist ein wichtiger
Bestandteil des Sicherheitsforschungsprogramms. Dabei sollen Forschungsvisionen und Wege für den Bereich der Sicherheitsforschung aufgezeigt werden, die ein
möglichst hohes Niveau an Sicherheit bieten und die demokratischen Werte der Gesellschaft schützen. |
Sicherheit im Jahre 2020 |
Teilstudie im Rahmen des Projekts FAZIT, www.fazitforschung.de IT-basierte Sicherheitssysteme können für mehr Sicherheit sorgen, bergen aber auch ein Bedrohungspotenzial. Das Projekt zeigt Entwicklungstrends durch eine
Szenarioanalyse von Sicherheit durch IT im Jahr 2020 auf. Der Fokus liegt dabei auf Zugangs- und Identifikationstechnologien, die von der digitalen
Videoüberwachungbis zu Biochips und Biosensoren reichen. |
Exemplarische Begleitforschung: AISIS |
Automatisierte Informationsgewinnung und Schutz kritischer Infrastrukturen im Katastrophenfall Die gesellschaftliche Einbettung dieses Technisierungsprojekts wird von rechtswissenschaftlicher und von psychologischer Seite her aufgenommen. Die rechtswissenschaftliche Untersuchung klärt Fragen zur Haftung für Schadensfälle und einer möglichen rechtlichen Verpflichtung zur Implementierung der Schutzsysteme. Sie erstellt zudem eine Expertise zur haushaltsrechtlichen Vertretbarkeit solcher technischen Systeme; sie klärt über die rechtlichen Bedingungen und Grenzen der Informationsgewinnung von Daten sowie über notwendige und erwünschte Datenschutzmaßnahmen auf. Die psychologische Forschung arbeitet zur Risikokommunikation in Gefahren- und Bedrohungssituationen, die eine entscheidende Determinante des Verhaltens ist. Sie entwickelt zielgruppen- und ereignisspezifische Informationsstrategien zu unterschiedlichen Bedrohungslagen. Gefördert vom BMBF. |
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